Meine Arbeitsweise
Ein kurzer Einstieg
Psychotherapie verstehe ich als einen gemeinsamen Prozess des Verstehens und der Veränderung.
In meiner Arbeit verbinde ich psychotherapeutische Fachlichkeit mit einer zugewandten, klaren Haltung. Ziel ist es, innere Zusammenhänge sichtbar zu machen und daraus konkrete Handlungsspielräume im Alltag zu entwickeln.
Dabei arbeite ich strukturiert, respektvoll und in einer aktiven Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Wie Therapie bei mir abläuft
Am Beginn steht ein persönliches Kennenlernen. In den ersten Gesprächen geht es darum, Ihr Anliegen zu verstehen, Erwartungen zu klären und gemeinsam zu prüfen, ob eine therapeutische Zusammenarbeit sinnvoll und passend ist.
Therapie verstehe ich als eine konzentrierte, zielorientierte Zusammenarbeit auf Zeit. Zu Beginn formulieren wir realistische Ziele und klären, was sich konkret verändern soll. Daraus entwickeln sich Schritte, die im Alltag erprobt und in den Sitzungen regelmäßig reflektiert werden.
Gespräche, Übungen und neue Perspektiven sollen dabei nicht nur Einsicht ermöglichen, sondern spürbare Veränderungen im täglichen Leben unterstützen. Ein klarer Rahmen und regelmäßige Standortbestimmungen helfen, den Prozess überschaubar und wirksam zu gestalten.
Mir ist wichtig, dass Sie möglichst früh erleben, wie viel eigene Gestaltungskraft in Ihnen liegt. Therapie soll dazu beitragen, Ihre Selbstständigkeit zu stärken und neue Handlungsmöglichkeiten nachhaltig zu verankern. Der zeitliche Umfang richtet sich nach Ihrer individuellen Situation und wird transparent gemeinsam abgestimmt.

Meine therapeutische Haltung
Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung ist für mich die Grundlage jeder wirksamen Therapie. Ich begegne meinen Patientinnen und Patienten mit Wertschätzung, Offenheit und einem ernsthaften Interesse an ihrer individuellen Lebensgeschichte.
Gleichzeitig verstehe ich meine Rolle nicht als rein zuhörend, sondern als aktiv begleitend und strukturierend. Mir ist wichtig, Zusammenhänge verständlich zu machen, Orientierung zu geben und Veränderungsprozesse klar zu unterstützen.
Therapie bedeutet für mich, einen Raum zu schaffen, in dem Gefühle ihren Platz haben dürfen und zugleich Verantwortung für das eigene Handeln gestärkt wird. Entwicklung entsteht dort, wo Verstehen, Üben und Erproben miteinander verbunden werden – in einem Tempo, das tragfähig ist.
Methoden und Vorgehen
Zu Beginn der Therapie steht die sogenannte probatorische Phase. Diese ersten Sitzungen dienen dem gegenseitigen Kennenlernen, der diagnostischen Einordnung und der gemeinsamen Klärung, welche Themen und Ziele im Mittelpunkt der Therapie stehen sollen.
Auf dieser Grundlage planen wir das weitere Vorgehen und wählen passende Interventionen aus. Meine Arbeit basiert auf der Verhaltenstherapie und wird – je nach Fragestellung und individueller Situation – gegebenenfalls durch achtsamkeitsbasierte, kognitive und imaginative Methoden sowie bei Bedarf durch traumasensible und hypnotherapeutische Vorgehensweisen ergänzt.
Entscheidend ist dabei nicht die Methode an sich, sondern ihre stimmige Anwendung im konkreten therapeutischen Prozess.
Was mir dabei wichtig ist
Psychotherapie kann nur dann wirksam sein, wenn sie als gemeinsamer Prozess verstanden wird. Veränderung entsteht nicht allein durch Einsicht, sondern durch die Bereitschaft, neue Perspektiven auszuprobieren und Schritte im Alltag umzusetzen.
Mir ist wichtig, dass Therapie in einem verlässlichen Rahmen stattfindet, in dem Offenheit, gegenseitiger Respekt und Verbindlichkeit ihren Platz haben. Ich begleite diesen Prozess mit fachlicher Klarheit, Aufmerksamkeit und persönlicher Präsenz – die Verantwortung für Veränderung bleibt jedoch beim einzelnen Menschen.
Wenn Sie sich in dieser Arbeitsweise wiederfinden und sich vorstellen können, diesen Weg aktiv mitzugehen, kann daraus eine tragfähige und unterstützende therapeutische Zusammenarbeit entstehen.
